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4 wirksame Wege, Feuchtigkeit im Kleiderschrank dauerhaft zu bannen

Feuchte Kleidung, muffiger Geruch und im schlimmsten Fall schwarze Schimmelsporen an den Ecken – ein feuchter Kleiderschrank ist ein häufiges Problem. Oft liegt die Ursache nicht im Schrank selbst, sondern im Raumklima. Bevor Sie teure Geräte kaufen, sollten Sie die Quelle der Feuchtigkeit lokalisieren. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum mit einem Hygrometer. Liegt sie dauerhaft über 60 Prozent, hilft kein Mittel im Schrank, solange die Raumluft nicht trockener wird. Lüften Sie konsequent mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster – Stoßlüften ist effektiver als ein gekipptes Fenster, das nur Energie verschwendet und die Wände auskühlt.

Bevor Sie mit dem Verschließen beginnen, sollten Sie die Löcher zunächst gründlich von Staub und losem Putz befreien. Verwenden Sie dafür am besten einen Staubsauger mit schmaler Düse oder eine kleine Bürste. Bei größeren Löchern, etwa solchen, die von Dübeln mit einem Durchmesser über acht Millimetern stammen, empfiehlt es sich, den Rand leicht anzuschleifen. So erzielen Sie eine glatte Oberfläche, die später nicht abblättert. Achten Sie zudem darauf, dass die Wand vollständig trocken ist – Feuchtigkeit im Mauerwerk würde die Haftung des Füllmaterials erheblich beeinträchtigen.

Bevor Sie mit dem Streichen oder Lackieren beginnen, müssen Sie die Tür ausbauen und waagerecht lagern. Das klingt aufwendig, erspart aber unnötige Nasen und Läufer. Entfernen Sie zuerst alle Beschläge: Türdrücker, Schlüsselschilder und Scharniere. Legen Sie Schrauben und Kleinteile in eine beschriftete Dose. Schleifen Sie die gesamte Fläche mit feinem Schleifpapier an – nicht zu grob, sonst entstehen Rillen. Achten Sie auf Kanten und Vertiefungen, dort setzt sich alter Lack am hartnäckigsten fest. Nach dem Schleifen unbedingt Staub mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und vollständig trocknen lassen.

Eine Grundierung ist besonders wichtig, wenn Sie später die gesamte Wand streichen möchten. Ohne Grundierung saugt die poröse Spachtelmasse viel mehr Farbe auf als die bereits gestrichene Wand, was zu sichtbaren Flecken führt. Nach dem Auftragen der Grundierung und einer kurzen Trocknungszeit können Sie die Wand mit dem vorhandenen Farbton überstreichen. Sollten Sie den exakten Farbton nicht mehr besitzen, tragen Sie die Farbe nicht nur auf die reparierte Stelle auf, sondern streichen Sie die gesamte Wandfläche neu – ein einzelner Fleck wäre sonst deutlich erkennbar.

Was tun, wenn doch ein Tropfen fällt? Sofort handeln, aber richtig. Selbst mit der besten Technik kann einmal ein Tropfen auf den Fußboden oder auf die Wand fallen. Wichtig ist, dass Sie sofort reagieren: Nehmen Sie ein feuchtes Tuch und tupfen Sie den Tropfen vorsichtig ab, bevor er eintrocknet. Reiben Sie nicht, sonst verteilen Sie die Farbe auf einer größeren Fläche. Für die Wände haben sich schmale Abdeckfolien bewährt, die Sie mit Klebeband entlang der Kanten befestigen. Auf dem Boden reicht eine dünne Abdeckfolie aus, die Sie mit Malerkrepp fixieren. Aber Vorsicht: Wenn Sie die Folie erst nach dem Streichen entfernen, kann sie an der frischen Farbe kleben bleiben. Ziehen Sie sie daher sofort nach jedem Arbeitsgang ab, solange die Farbe noch feucht ist.

Vor dem Auszug aus einer Mietwohnung stehen viele vor der Frage, wie sie Bohrlöcher in Wänden und Decken am besten verschließen. Eine unsaubere oder falsch ausgeführte Reparatur kann schnell zu Abzügen bei der Kaution führen oder im schlimmsten Fall sogar den Anstrich der gesamten Wand beschädigen. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Materialien lässt sich dieser Arbeitsschritt jedoch problemlos bewältigen – und das Ergebnis ist nach dem Trocknen kaum noch sichtbar.

Nach dem Lackieren lassen Sie die Tür mindestens 24 Stunden liegen, bevor Sie sie wieder einhängen. Achten Sie beim Einbau darauf, dass die Scharniere leichtgängig sind und die Tür nicht schleift. Wenn Sie die Tür im Rahmen belassen möchten, arbeiten Sie von oben nach unten und nutzen Sie ein spezielles Schutzband für die Kanten. Das Klebeband entfernen Sie erst, wenn der Lack vollständig getrocknet ist – sonst reißt die Farbe mit. Für das Stoßkantenproblem gibt es einen Trick: Lackieren Sie zuerst die schmalen Kanten und dann die Füllungen. So vermeiden Sie unsaubere Übergänge.

Ein häufiger Fehler ist das Verschließen des Schranks über einen langen Zeitraum. Besonders im Winter, wenn die Räume geheizt sind, entsteht Kondenswasser an den kühlen Schrankwänden. Wenn Sie den Schrank also tagsüber geschlossen halten, öffnen Sie ihn abends für eine halbe Stunde weit, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Prüfen Sie auch die Rückwand des Schranks: Wenn diese direkt an einer Außenwand steht, kann es helfen, eine dünne Styroporplatte oder einen Abstandshalter dazwischenzubringen. So verhindern Sie, dass Kälte von draußen an die Kleidung gelangt und dort Feuchtigkeit kondensiert.

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