Ein weiterer kritischer Punkt ist die Auswahl des richtigen Leiterquerschnitts. Wenn die bestehende Leitung einen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimetern hat, muss das Verlängerungskabel denselben Querschnitt aufweisen. Verwende niemals dünnere Leitungen, denn das führt zu einer erhöhten Stromdichte und damit zu Überhitzung. Achte außerdem darauf, dass die Adern an der Verbindungsstelle sauber abisoliert sind – nicht zu kurz, nicht zu lang. Eine gute Faustregel: Die Länge der abisolierten Ader sollte der Tiefe der Klemme entsprechen, damit die Ader bis zum Anschlag eingeführt wird und die Klemme den Leiter vollständig umschließt.
Bevor du überhaupt mit der Arbeit beginnst, musst du die Leitung spannungsfrei schalten. Dazu gehört nicht nur das Ausschalten der Sicherung, sondern auch das Entfernen der entsprechenden Sicherung oder das Abschalten des Leitungsschutzschalters. Prüfe anschließend mit einem Spannungsprüfer, ob wirklich keine Spannung anliegt. Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: Die Leitung muss in der Wand in einer bestimmten Tiefe verlegt werden. Wenn du die Verbindungsstelle später mit Putz überdeckst, darf dort keine Klemme liegen, die unter mechanische Belastung gerät oder sich nicht öffnen lässt.
Zunächst müssen Sie die Wand öffnen, um an das vorhandene Kabel zu gelangen. Verwenden Sie einen Schlitztiefenmesser, um die Tiefe der Leitung zu bestimmen, und schneiden Sie den Putz vorsichtig mit einem Fräser oder Meißel auf. Die Leitung sollte großzügig freigelegt werden, damit Sie genügend Raum für die Verbindung haben. Achten Sie darauf, die Adern nicht zu beschädigen. Nach dem Öffnen kürzen Sie die alten Leitungsenden mit einer Abisolierzange auf eine saubere Länge und entfernen die Isolierung nur so weit, wie es für die Verbindung notwendig ist.
Eine offene Küche wirkt großzügig, aber sie hat einen Preis: Oberschränke fallen weg, Arbeitsflächen sind sichtbar, und jeder Topf, jede Packung Nudeln wird zum Teil des Wohnraums. Wer dann noch den Platz unter der Arbeitsplatte mit geschlossenen Unterschränken füllt, verliert schnell die Möglichkeit, Dinge griffbereit zu haben, ohne dass es unordentlich aussieht. Die Lösung liegt nicht darin, weniger zu besitzen, sondern cleverer zu verstauen – mit drei Ansätzen, die sich in fast jeder Küche umsetzen lassen.
Schrauben ist die stabilste Methode, aber auch die aufwendigste. Sie empfiehlt sich bei alten Mauern mit Putz, bei feuchten Räumen oder wenn Sie schwere Holzleisten montieren. Markieren Sie die Bohrlöcher, bohren Sie mit einem passenden Bohrer (bei Beton mit Schlagbohrmaschine, bei Ziegel mit normalem Bohrer), setzen Sie Dübel und schrauben Sie die Leiste mit Senkkopfschrauben fest. Die Schraubenköpfe müssen Sie anschließend mit Holzkitt oder einem passenden Abdeckmittel überdecken – das sieht sonst unschön aus. Ein typischer Fehler ist, die Bohrlöcher zu nah an der Oberkante zu setzen, dadurch Splittert das Holz. Lassen Sie mindestens zehn Millimeter Randabstand. Zudem sollten Sie die Leiste vor dem Verschrauben mit einem Cutter oder einer Säge auf Gehrung schneiden, damit die Ecken sauber schließen.
Nach dem Verbinden isolieren Sie die Klemmen sorgfältig mit Isolierband oder Schrumpfschlauch, wenn die Klemmen keine eigene Isolierung besitzen. Wickeln Sie jede Klemme einzeln und anschließend die gesamte Verbindungsstelle. Prüfen Sie mit einem Durchgangsprüfer, ob die Verbindung korrekt ist und kein Kurzschluss zwischen den Adern besteht. Danach können Sie die Sicherung wieder einschalten, aber lassen Sie die Wand noch offen, bis Sie die Funktion der verbundenen Steckdose oder des Schalters getestet haben.
Wer mehr Tiefe braucht, denkt in die Arbeitsplatte hinein: Eine versenkbare Steckdosenleiste ist schön, aber ein ausziehbarer Unterschrank mit einem zweistöckigen Innenauszug bringt mehr. Achten Sie beim Einbau darauf, dass die Schienen vollständig herausfahren und die Körbe nicht an Scharnieren oder Wasserleitungen anschlagen. Typischer Fehler: zu schmale Auszüge – dann bleibt zwischen Topf und Griff kein Platz für die Hand, und die Funktion leidet. Planen Sie mindestens fünfzehn Zentimeter Breite pro Ebene.
Nach dem Einbau ist das Entlüften des Heizkörpers entscheidend. Drehen Sie den Heizkörper auf, öffnen Sie das Entlüftungsventil und lassen Sie die Luft entweichen, bis Wasser austritt. Wiederholen Sie diesen Vorgang nach einigen Stunden Betrieb, da sich Luft im System sammeln kann. Prüfen Sie auch alle Verschraubungen auf Dichtheit – ein kleiner Tropfen kann später zu Korrosion führen. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Anschlüsse richtig geplant haben, ziehen Sie einen Fachmann hinzu. Die Kosten dafür sind geringer als ein Wasserschaden.
Clipsen ist die sauberste Lösung für Installationen, die Sie später wieder demontieren müssen, etwa bei Fußbodenheizung oder wenn Sie regelmäßig die Leisten reinigen wollen. Sie schrauben oder dübeln zuerst die Clips im Abstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern an die Wand. Dann klicken Sie die Sockelleiste einfach drauf – ein Klickgeräusch signalisiert, dass sie sitzt. Der Vorteil: Die Leiste lässt sich rückstandslos abziehen, und der Wandabstand bleibt konstant. Nachteil: Die Clips erfordern präzises Arbeiten, denn wenn die Wand uneben ist, zeigen sich die Höhenunterschiede sofort. Nehmen Sie sich Zeit, jede Wand einzeln zu vermessen, und verwenden Sie eine Wasserwaage. Ein häufiger Fehler ist, die Clips zu dicht am Boden zu setzen – dann kollidiert der Clip mit dem Fußbodenbelag, und die Leiste kann nicht einrasten.
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