Denken Sie daran: Eine feuchte Ecke ist immer der Anfang. Wird sie ignoriert, wandert die Nässe weiter und bildet Schimmel, der nicht nur die Bausubstanz angreift, sondern auch die Gesundheit. Mit der gezielten Bestimmung der Ursache und den hier beschriebenen Maßnahmen trocknen Sie die Ecke nachhaltig. Werden Sie aktiv, bevor der Schimmel sich ausbreitet – Ihr Keller und Ihre Lunge werden es Ihnen danken.
So gehen Sie bei der Trockenlegung Schritt für Schritt vor Ist die Ursache gefunden, beginnt die eigentliche Arbeit. Bei aufsteigender Feuchtigkeit hilft nur eine horizontale Sperre: Dazu muss der Putz im betroffenen Bereich bis auf das Mauerwerk abgeschlagen werden. Anschließend injizieren Sie ein Injektionsmittel in Bohrlöcher, die Sie in regelmäßigen Abständen in die Mauer setzen. Achten Sie auf eine Tiefe von mindestens zwei Dritteln der Wandstärke. Die Bohrlöcher sollten leicht nach unten geneigt sein, damit das Mittel gut einfließen kann. Füllen Sie die Löcher langsam und ohne Luftblasen – verwenden Sie dazu eine Kartuschenpresse. Nach dem Aushärten wird neu verputzt, idealerweise mit Sanierputz, der Feuchtigkeit aufnimmt und kontrolliert wieder abgibt.
Den seitlichen Spalt und die Tiefe korrigieren Für den seitlichen Spalt – also den Abstand zwischen zwei Türen oder zwischen Tür und Korpusseite – ist meist eine Schraube an der Seite des Scharniertopfs zuständig. Diese befindet sich in der Regel direkt am Gelenk. Durch Drehen im Uhrzeigersinn wird die Tür vom Korpus weg bewegt, gegen den Uhrzeigersinn zieht sie die Tür näher heran. Arbeiten Sie in kleinen Schritten von einer Viertelumdrehung und kontrollieren Sie das Ergebnis regelmäßig. Ein häufiger Fehler ist es, nur eine Tür zu verstellen, obwohl beide Türen eines Unterschranks betroffen sind. Das führt zu einem ungleichmäßigen Bild und dazu, dass sich die Türen an den Stoßkanten überlappen oder klemmen. Messen Sie daher immer den Abstand an mehreren Stellen – oben, in der Mitte und unten – um sicherzugehen, dass die Tür wirklich parallel zum Korpus steht.
Zunächst sollten Sie klären, ob Ihr Fenster überhaupt für die klemmende Montage geeignet ist. Die meisten Plissees werden mit Klemmträgern befestigt, die am Flügel oder am Rahmen festgeklemmt werden. Dafür benötigen Sie eine glatte, gerade Fläche – idealerweise am Fensterflügel selbst. Messen Sie die Höhe und Breite des Glases, nicht des gesamten Rahmens. Ein häufiger Fehler ist es, die Maße des Mauerwerks zu nehmen. Das führt dazu, dass das Plissee zu groß oder zu klein ausfällt. Notieren Sie immer die Maße in Zentimetern und kontrollieren Sie diese zweimal.
Handelt es sich dagegen um Kondenswasser, liegt der Fehler oft in der Belüftung. Ein häufiger Fehler ist, den Keller im Sommer bei warmen Außentemperaturen weit zu öffnen. Die warme Luft bringt Feuchtigkeit, die an den kalten Kellerwänden kondensiert. Besser ist es, nur in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden zu lüften, wenn die Außenluft kühler ist. Zusätzlich hilft ein Luftentfeuchter, der kontinuierlich die Raumluft trocknet. Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht zu klein dimensioniert ist – ein Gerät mit zu geringer Leistung schafft nur die obersten Schichten und lässt die Feuchtigkeit im Mauerwerk zurück.
Bevor Sie jedoch mit Sanierungsarbeiten beginnen, sollten Sie den Keller einige Wochen lang beobachten. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer und notieren Sie die Werte zu verschiedenen Tageszeiten. Liegt die relative Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60 Prozent, ist die Ursache nicht allein in der Luft zu suchen. Ein kurzer Test mit einer Folie, die Sie auf den Boden oder die Wand kleben, zeigt: Sammelt sich nach 48 Stunden Wasser unter der Folie, steigt Feuchtigkeit aus dem Untergrund auf. In diesem Fall sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen, denn eine falsch ausgeführte Abdichtung kann den Schaden vergrößern.
Der Unterschied zwischen Innen- und Außenmaß entscheidet über die Passform Bevor Sie bestellen, müssen Sie festlegen, ob das Plissee innerhalb der Glasleiste oder außen auf dem Rahmen montiert werden soll. Beim Innenmaß messen Sie von Kante zu Kante des Glases – also genau die Fläche, die abgedeckt werden soll. Beim Außenmaß messen Sie den Überstand, den das Plissee über den Rahmen hinaus haben soll. Für die Klemmmontage ist das Innenmaß meist die richtige Wahl, weil die Träger am Flügel befestigt werden. Achten Sie darauf, dass die Klemmträger nicht mit dem Griff oder anderen Beschlägen kollidieren. Messen Sie den Abstand zwischen Glas und Griff, um sicherzugehen, dass genug Platz für den Träger bleibt.
Ein weiterer typischer Fehler ist das Ignorieren der Fenstertiefe. Klemmträger haben eine maximale Klemmbreite, die überschritten werden darf. Messen Sie die Tiefe des Fensterfalzes – also den Abstand zwischen Glas und Rahmenkante. Liegt diese über dem zulässigen Bereich, können Sie das Plissee nicht ohne Bohren montieren. In diesem Fall hilft nur eine Alternative wie die Montage mit Klebeband oder ein spezielles Adapterset. Prüfen Sie außerdem, ob das Fenster nach innen oder außen öffnet. Bei nach außen öffnenden Fenstern ist die Klemmung am Flügel oft problematisch, da der Flügel beim Öffnen anstößt.
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