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Gerade bohren an der Betondecke, ohne Spuren zu hinterlassen – so klappt’s auch in der Mietwohnung

Ein Dimmer lässt sich in den meisten Wohnungen problemlos nachrüsten, sofern Sie die richtigen Leuchtmittel wählen und den Anschluss sauber ausführen. Bevor Sie jedoch den Schalter demontieren, sollten Sie klären, welche Art von Dimmer Sie benötigen. Grundsätzlich unterscheiden Sie zwischen Dimmern für Phasenanschnitt und Phasenabschnitt. Ersterer eignet sich für induktive Lasten wie konventionelle Trafos, letzterer für kapazitive Lasten wie elektronische Trafos und moderne LED-Leuchtmittel. Die meisten aktuellen Dimmer beherrschen beide Betriebsarten, aber ein Blick auf die Verpackung oder das Datenblatt verhindert spätere Enttäuschungen.

In Mietwohnungen gilt: Je kleiner die Löcher, desto besser. Ein Durchmesser von 6 Millimetern ist für leichte Vorhänge völlig ausreichend. Wenn Sie ausziehen, füllen Sie die Löcher mit Spachtelmasse und streichen Sie die Stelle über – so hinterlassen Sie die Decke in einem makellosen Zustand. Übrigens: Falls die Decke nicht eben ist, gleichen Sie das mit Unterlegscheiben unter der Schiene aus, statt die Löcher schräg zu bohren.

Verdrahtung und typische Stolperfallen Die Verdrahtung erfolgt parallel zum bestehenden Stromkreis: Der Außenleiter (Phase) kommt auf die Klemme „L”, der geschaltete Leiter (L’) auf die Klemme „L’”. Der Neutralleiter (N) wird bei den meisten Dimmern nicht benötigt, es sei denn, der Dimmer benötigt eine eigene Versorgung für die Elektronik – dann ist eine Verbindung zum N erforderlich. Achten Sie darauf, dass die Adern fest in den Klemmen sitzen und keine abisolierten Kupferteile herausragen. Ein häufiger Fehler ist das zu kurze Abisolieren, wodurch der Kontakt nicht sicher ist. Verwenden Sie am besten Aderendhülsen, wenn Sie flexible Leitungen haben. Nach dem Anschließen wird der Dimmer vorsichtig in die Dose gedrückt – achten Sie darauf, dass keine Adern gequetscht werden.

Wer in einer Mietwohnung wohnt oder schlicht keine Lust auf Bohrstaub hat, greift oft zu Klebehaken. Die Dinger sind praktisch, aber ihre Haltbarkeit hängt von drei Faktoren ab: der Traglast, dem Untergrund und der korrekten Montage. Wer diese Punkte ignoriert, findet das Bild am nächsten Morgen auf dem Boden wieder – oder beschädigt den Putz.

Was tun, wenn die Armierung im Weg ist? Treffen Sie auf Stahl, hört der Bohrer auf und es kann Funken geben. Wechseln Sie auf einen Betonbohrer mit höherer Festigkeit oder ziehen Sie den Bohrer leicht an, um den Stahl zu umfahren. Stecken Sie die Dübel niemals in ein Loch, das zu groß oder zu tief ist – die Haltbarkeit leidet. Verwenden Sie für Beton spezielle Dübel, die spreizen, und schlagen Sie sie mit einem Hammer bündig ein. Ziehen Sie die Schrauben erst an, wenn alle Dübel sitzen, und kontrollieren Sie die Schiene mit einer Wasserwaage.

Ein typischer Fehler ist das Bohren ohne Markierung oder das Verwenden eines zu dicken Bohrers – dann sitzt die Schiene schief oder die Dübel halten nicht. Messen Sie die Schienenabstände genau und übertragen Sie sie mit einem Zollstock auf die Decke. Nutzen Sie eine Schablone, die Sie an der Decke anlegen – das spart Umwege. Wenn Sie unsicher sind, ob die Decke wirklich Beton ist, testen Sie an einer unauffälligen Stelle mit einem dünnen Bohrer. Mit diesen Schritten gelingt die Montage gerade und sicher, und die Decke bleibt für den Vermieter fast unsichtbar reparierbar.

Der Untergrund entscheidet, ob der Kleber überhaupt haftet. Glatte Fliesen, lackierte Türen oder Glas sind ideal. Rauputz, Streichputz oder Holz mit Maserung bieten dem Kleber zu wenig Kontaktfläche – da hilft auch die teuerste Marke nichts. Bei gestrichenen Wänden muss die Farbe fest sitzen; abblätternde oder kreidende Anstriche geben nach, wenn der Kleber zieht. Ein einfacher Test: Ein Stück durchsichtiges Klebeband auf die Wand drücken, ruckartig abziehen. Bleibt Farbe am Band, ist der Untergrund ungeeignet. Auch Silikonreste oder Fett von der Küche lassen den Haken nach ein paar Tagen fallen – die Wand muss fettfrei und trocken sein.

Wer eine Vorhangschiene direkt an der Betondecke befestigen will, steht vor einer typischen Herausforderung: Der Bohrer wandert auf der glatten Fläche, die Markierung verschwimmt und am Ende hängt die Schiene schief. Dabei lässt sich das Problem mit wenigen Handgriffen vermeiden. Entscheidend ist die Vorbereitung: Markieren Sie zuerst exakt die Bohrpunkte, bevor Sie überhaupt die Bohrmaschine in die Hand nehmen.

Beim Einsetzen der Dübel achten Sie darauf, dass sie bündig mit der Decke abschließen. Schieben Sie sie mit einem Hammer sanft hinein, aber schlagen Sie nicht zu fest, sonst verformen sie sich. Danach schrauben Sie die Vorhangschiene an – verwenden Sie dabei die mitgelieferten Schrauben und ziehen Sie sie erst mit der Hand an, dann mit dem Akkuschrauber, aber nicht zu fest.

Ein typischer Fehler ist das Verlegen ohne Akklimatisierungsphase. Das Holz muss mindestens 48 Stunden im Raum liegen, bevor es verarbeitet wird, damit es sich an die Raumluftfeuchtigkeit anpassen kann. Andernfalls schwindet das Parkett nach dem Verlegen und es entstehen unschöne Fugen. Auch das Überkleben der Dielen mit zu viel Leim ist problematisch: Der Leim quillt beim Verlegen nach oben und verhindert, dass die Nut vollständig schließt. Tragen Sie den Leim nur dünn auf die Feder auf, und wischen Sie überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Tuch ab.

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