Der Anschluss an die bestehende Wand erfolgt über Edelstahlanker, die Sie in die Altbauwand einlassen. Diese Anker müssen fest verdübelt sein und in die neue Mörtelfuge greifen. Alle zwei bis drei Steinreihen ist ein Anker nötig. Ein typischer Fehler ist, die Anker nur durch die Putzschicht zu schlagen. Im Altbau verbirgt sich dahinter oft loses Mauerwerk, das keinen Halt bietet. Bohren Sie daher bis in die tragende Substanz und prüfen Sie den Sitz der Dübel. Decken Sie die Wand erst nach vollständiger Aushärtung des Mörtels mit einer Abdeckung gegen Feuchtigkeit ab.
Die richtige Reihenfolge beginnt mit der Montage des Wandgerüsts. Stellen Sie die Ständer so auf, dass die Öffnung für die Zarge etwa 10 bis 15 Millimeter breiter ist als das Zargenmaß. Dieser Spalt dient als Ausgleich für Unebenheiten und für das spätere Verkeilen. Verwenden Sie für die seitlichen Profile ein U-Profil, das bündig mit der späteren Wandfläche abschließt. Ein häufiger Fehler ist es, die Profile zu tief oder zu hoch zu setzen – beide Varianten führen dazu, dass die Gipskartonplatte später nicht plan aufliegt und die Zarge schräg eingebaut wird.
Der erste Schritt ist immer die Bestandsaufnahme. Überlegen Sie, wo die Maschine stehen soll und wie viel Platz Sie für den Anschluss benötigen. Ein typischer Anschluss benötigt einen Kaltwasserhahn mit 3/4-Zoll-Gewinde, einen Ablaufschlauchanschluss am Siphon oder direkt am Abflussrohr sowie eine geerdete Steckdose in der Nähe. Achten Sie darauf, dass der Ablaufschlauch nicht höher als 100 Zentimeter über dem Boden verlegt wird, sonst pumpt die Maschine das Wasser nicht mehr ab. Planen Sie auch einen separaten Absperrhahn ein, damit Sie die Maschine bei Wartung oder Umzug schnell vom Wasser trennen können.
Der erste Schritt ist das Anzeichnen der Tragprofile. Messen Sie die Raumhöhe an mehreren Stellen und bestimmen Sie die niedrigste Stelle. Von dort aus planen Sie den Abstand zwischen Rohdecke und abgehängter Ebene. Eine Mindesthöhe von zehn Zentimetern ist üblich, doch für den Einbau von Einbauleuchten oder Lüftungsrohren brauchen Sie deutlich mehr Platz. Übertragen Sie die gewünschte Höhe mit einer Wasserwaage oder einem Laser an alle Wände. Anschließend markieren Sie die Positionen der Abhängungen: Im Abstand von höchstens achtzig Zentimetern entlang der Tragprofile, wobei das erste und letzte Abhängungselement nicht weiter als zwanzig Zentimeter von der Wand entfernt sein darf.
Wer einen Waschmaschinenanschluss nachrüsten möchte, steht vor mehr als nur der Frage nach dem passenden Schlauch. Bevor Sie bohren oder mauern, sollten Sie klären, ob die örtlichen Gegebenheiten überhaupt einen Anschluss zulassen. Messen Sie den Abstand zwischen Wasserzulauf, Abfluss und Stromquelle. Oft liegen diese Punkte weit auseinander, und jede Verlängerung bedeutet zusätzliche Leitungswege. Prüfen Sie außerdem, ob die Wand tragend ist oder ob darin bereits andere Leitungen verlaufen. Ein Blick in den Installationsplan des Hauses hilft, spätere Überraschungen zu vermeiden.
Die wichtigste Voraussetzung: Wasseranschluss und Stromversorgung klären Bevor Sie sich für eine der drei Lösungen entscheiden, prüfen Sie die Örtlichkeiten. Ein Dusch-WC benötigt immer einen Wasseranschluss für die Reinigung und in der Regel einen Stromanschluss für das Aufheizen des Wassers oder den Gebläsetrockner. In älteren Badezimmern liegt oft nur ein Kaltwasseranschluss am Spülkasten, und eine Steckdose fehlt in der Nähe der Toilette. Messen Sie den Abstand zwischen WC und nächster Steckdose sowie die freie Fläche seitlich und hinter der Keramik. Bei einer Nachrüstung mit einem elektrischen Sitz sollten Sie zudem prüfen, ob der vorhandene Stromkreis die zusätzliche Last problemlos aufnimmt. Ein Elektriker kann das schnell beurteilen, erspart Ihnen spätere Überraschungen und beugt Sicherheitsrisiken vor.
Die richtige Reihenfolge bei der Befestigung der Tragprofile Die Tragprofile dürfen Sie nicht schwebend montieren. Jedes Profil muss an mindestens zwei Abhängungen befestigt sein, bevor Sie das nächste ansetzen. Führen Sie die Schrauben durch die Langlöcher der Profile – ein Langloch dient nicht zur Justierung unter Last, sondern nur zum Ausgleich kleiner Messdifferenzen. Drehen Sie die Mutter zunächst handfest an, richten Sie das Profil mit einer Richtwaage aus und ziehen Sie erst danach die Mutter mit einem Maulschlüssel an. Ein häufiger Fehler ist das Arbeiten ohne Wasserwaage über weite Strecken: Ein Profil, das in der Mitte um zwei Millimeter durchhängt, verursacht später sichtbare Stufen im abgehängten Deckenspiegel.
Eine nicht tragende Trennwand aus A4-Planziegeln im Altbau aufzustellen, ist handwerklich machbar. Anders sieht es aus, wenn die Wand Lasten aufnehmen oder sogar eine bestehende Öffnung ersetzen soll. Bevor Sie überhaupt Mörtel anrühren, müssen Sie klären, ob die Geschossdecke die zusätzliche Last tragen kann. Bei alten Holzbalkendecken ist das oft nicht der Fall. Im Zweifel entscheidet ein Statiker, nicht Ihr Bauchgefühl. Die Tragfähigkeit einer Wand hängt zudem von der Wanddicke, der Steinfestigkeit und der Einbindung in die angrenzenden Bauteile ab.
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