Zuerst den Anlagendruck prüfen. Das Manometer befindet sich meist an der Heizungsanlage oder am Kessel. Der optimale Bereich liegt je nach Anlage zwischen 1,0 und 2,0 bar im kalten Zustand. Ist der Druck zu niedrig, Wasser über den Füllhahn nachfüllen, bis der Zeiger den mittleren Bereich erreicht. Danach den Hahn fest schließen und den Druck einige Stunden später erneut ablesen. Fällt er wieder ab, deutet das auf ein Leck hin – dann muss eine Fachkraft die Undichtigkeit suchen. Ein zu hoher Druck über 2,5 bar belastet Bauteile und sollte durch Ablassen von Wasser über ein Ventil reduziert werden.
Vor dem Schließen der Decke alle Abhänger auf festen Sitz prüfen. Jede Schraube nachziehen, jeden Dübel auf festen Halt kontrollieren. Die Unterkonstruktion muss waagerecht ausgerichtet sein, sonst entstehen Spannungen in der Beplankung. Wer unsicher ist, belastet einen Abhänger testweise mit einem Gewicht, das über dem späteren Flächengewicht liegt. Hält er, ist die Montage in Ordnung. Zeigt sich Bewegung, nachbessern. Eine abgehängte Decke ist kein Provisorium, sondern ein dauerhaftes Bauteil.
Die Hakenreihe in 1,70 bis 1,80 Meter Höhe ansetzen, damit auch längere Jacken nicht auf der Bank aufliegen. Für Kinder einen zweiten, tieferen Haken in 1,10 Meter Höhe ergänzen. Die Bank darunter auf 45 Zentimeter Sitzhöhe bringen. Wer Schuhe verstauen will, wählt eine Bank mit offenem Fach oder einer Klappe. Offene Fächer sind im Alltag praktischer, weil sie ohne Aufstehen befüllt werden können. Geschlossene Klappen verstecken Unordnung, zwingen aber zum Bücken.
Typische Fehler: Essig wirkt gegen Schimmel nur oberflächlich und tötet die Sporen im Untergrund nicht ab. Farbe oder Tapete über den Befall zu streichen, verschließt die Feuchtigkeit und verstärkt das Problem. Auch das Trocknen mit einem Heizkörper treibt feuchte Luft nach oben und verteilt die Sporen im Raum. Wer den Schimmel nur an der sichtbaren Stelle entfernt, übersieht oft die eigentliche Quelle hinter der Fußleiste oder in der Silikonfuge.
Beim Thermostat prüfen, ob sich der Stift unter dem Drehknopf frei bewegen lässt. Dazu den Knopf abziehen oder die Überwurfmutter lösen. Der Stift sollte sich mit leichtem Druck eindrücken und von selbst zurückfedern. Klemmt er, vorsichtig mit einem Tropfen Öl oder durch mehrfaches Drücken lösen. Ein häufiger Fehler ist das Abschrauben des Thermostats bei laufender Heizung – dabei kann Wasser austreten. Besser: Anlage vorher ausschalten und abkühlen lassen.
Wenn der Befall nach zwei Reinigungsrunden wiederkommt oder eine Fläche größer als ein DIN-A4-Blatt betroffen ist, hören Sie mit eigenen Versuchen auf. Teilen Sie dem Vermieter schriftlich mit, seit wann der Schimmel sichtbar ist, was Sie unternommen haben und dass Sie eine fachliche Ursachenprüfung verlangen. Bewahren Sie eine Kopie auf. Erst wenn die Ursache behoben ist, hat eine erneute Reinigung überhaupt Sinn – sonst kehrt der Schimmel nach jeder Aktion zurück.
Schneiden mit der Lochsäge: langsam, ohne Druck, mit Tiefenbegrenzung Für den Ausschnitt eignet sich eine Lochsäge mit Zentrierbohrer. Der Zentrierbohrer wird zuerst angesetzt, danach die Säge mit mäßiger Drehzahl geführt. Zu hohe Drehzahl verbrennt die Gipskartonoberfläche und reißt die Kartonage aus. Wichtig ist ein fester Stand der Platte, damit sie nicht wandert. Wer keine Lochsäge hat, kann mit einem Cuttermesser von beiden Seiten einschneiden und den Kern vorsichtig herausbrechen. Das ist langsamer, aber bei kleinen Dosenöffnungen oft die sauberere Methode. Auf keinen Fall mit dem Hammer arbeiten: Die Platte bricht großflächig aus.
Vorbeugen lässt sich nur mit einem festen Ablauf. Lüften Sie zwei- bis dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern, im Winter kürzer, dafür häufiger. Stellen Sie Möbel mindestens zehn Zentimeter von der Außenwand ab, damit Luft zirkulieren kann. Halten Sie die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent, ein einfaches Hygrometer reicht zur Kontrolle. Trocknen Sie Wäsche möglichst in einem Raum mit Fenster oder im Freien, nicht im Schlafzimmer.
Ein typischer Fehler ist das Befestigen der Dose nur an der Kartonage. Die hält auf Dauer nicht. Eine weitere Schwachstelle ist der fehlende Kabelabstand: Die Leitung sollte mindestens einige Zentimeter hinter der Dose liegen, damit sie beim Anschluss nicht unter Spannung steht. Wer die Dose mit Bauschaum fixiert, riskiert Risse in der Platte, weil der Schaum sich ausdehnt. Besser ist eine mechanische Befestigung, die sich später wieder lösen lässt.
Bevor die Heizperiode beginnt, lohnt sich ein gründlicher Check der Anlage. Wer jetzt Druck, Luft und Thermostate kontrolliert, vermeidet teure Reparaturen und kalte Räume im Winter. Die folgenden Schritte lassen sich ohne Spezialwerkzeug durchführen und dauern insgesamt etwa eine Stunde.
Wer eine Steckdose in einer Rigipsplatte versenken will, muss zwei Dinge trennen: den Ausschnitt in der Platte und die Befestigung der Dose. Beides hat eigene Fehlerquellen. Ein zu großer Ausschnitt lässt sich nicht mehr rückgängig machen, ein zu kleiner zwingt zum Nachschneiden – und dabei bricht die Gipskartonfläche gern aus. Wer vorher misst, prüft und mit einem Probeschnitt an einem Reststück arbeitet, spart sich Spachtelarbeiten und Ärger.
- ID: 436756


Reviews
There are no reviews yet.