Ein weiterer Aspekt ist der Preis, der aber im Regal nicht immer die Qualität widerspiegelt. Beide Marken haben günstige und teurere Linien – der Preis sagt nichts über die Deckkraft aus. Entscheidend ist der Farbton: Je dunkler und gesättigter ein Ton ist, desto weniger Schichten braucht er meist. Helle Töne wie ein zartes Grau oder Beige decken oft schlechter, weil sie wenig Pigment enthalten. Das gilt sowohl für Alpina als auch für Schöner Wohnen. Ein Tipp: Fragen Sie im Fachhandel nach einer Farbkarte und prüfen Sie die Nummer des Tons – je höher die Zahl, desto intensiver ist oft die Farbe.
Um die Ergebnisse zu interpretieren, hilft ein einfacher Rechenweg: Nehmen Sie den gemessenen Jahresverbrauch und multiplizieren Sie ihn mit Ihrem Strompreis. So sehen Sie, welches Gerät sich tatsächlich lohnt auszutauschen oder vom Netz zu nehmen. Denken Sie daran, dass Messgeräte selbst einen kleinen Eigenverbrauch haben. Dieser ist meist vernachlässigbar, kann aber bei sehr niedrigen Lasten das Ergebnis verfälschen. Lassen Sie das Messgerät daher nicht länger als nötig zwischen Steckdose und Gerät – insbesondere bei Geräten, die im Standby weniger als ein Watt verbrauchen.
Die Montage selbst ist bei Mietern oft das größte Hindernis. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, muss darauf achten, dass die Halterung keine Schäden an der Bausubstanz verursacht. Empfehlenswert sind Systeme, die ohne Bohren auskommen, etwa mit Klemmbefestigungen am Geländer. Bei der Auswahl sollte man prüfen, ob das Geländer für die zusätzliche Last ausgelegt ist. Bei hohen Windlasten oder älteren Konstruktionen kann es sinnvoll sein, einen Fachmann hinzuzuziehen. Ein weiterer Punkt ist die Absturzsicherung: Die Module dürfen nicht in den öffentlichen Raum ragen und müssen so installiert sein, dass sie bei Sturm nicht lösen. Ein häufiger Fehler ist, die Paneele mit Kabelbindern zu fixieren – das hält auf Dauer nicht und kann zu Schäden führen.
Welche Anmeldepflichten gelten und wann darf man mit dem Anschließen beginnen? Bevor der erste Stecker in die Haushaltssteckdose gesteckt wird, ist die Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur erforderlich. Das gilt für jede Erzeugungsanlage, die Strom ins Hausnetz einspeist. Als Mieter benötigt man außerdem die Zustimmung des örtlichen Netzbetreibers, die ebenfalls beantragt werden muss. In der Praxis wird die Anmeldung meist online durchgeführt. Typischer Fehler ist, das Gerät sofort nach dem Kauf anzuschließen und die Anmeldung auf später zu verschieben. Die Frist beträgt zwar einen Monat nach Inbetriebnahme, aber wer sie überschreitet, riskiert ein Bußgeld. Daher gilt: Erst anmelden oder zumindest die Beantragung unmittelbar nach dem Anschließen vornehmen.
So nutzen Sie das Messgerät richtig, um echte Stromfresser zu entlarven Ein Energiekostenmessgerät zeigt nicht nur den aktuellen Verbrauch, sondern auch die kumulierte Energie in Kilowattstunden. Achten Sie darauf, dass das Gerät über eine Einstellung verfügt, die den Tarif pro Kilowattstunde speichert. Nur so erhalten Sie direkt die Kosten angezeigt. Viele Modelle haben diese Funktion – nutzen Sie sie. Andernfalls müssen Sie die Kosten selbst berechnen, was fehleranfällig ist. Prüfen Sie außerdem, ob das Messgerät für die maximale Last des angeschlossenen Geräts ausgelegt ist. Ein Heizlüfter oder ein Staubsauger kann die zulässige Stromstärke überschreiten und das Messgerät beschädigen. Sicherheitshinweise in der Anleitung sind hier nicht optional.
Für die Praxis bedeutet das: Wenn Sie eine weiße Wand in einem kräftigen Rot oder Blau streichen möchten, nehmen Sie besser eine Farbe mit sehr hoher Deckkraft oder grundieren Sie vorher. Eine Grundierung gleicht die Saugfähigkeit aus und verhindert, dass die Farbe ungleichmäßig aussieht. Bei Alpina finden Sie oft Produkte, die als „1 x streichen” beworben werden – das spart Zeit. Schöner Wohnen bietet dafür eine größere Bandbreite an Pastelltönen, die sich aber dünner auftragen lassen und daher zwei Anstriche erfordern. Wer mit einer guten Rolle arbeitet und die Farbe nicht zu dick aufträgt, reduziert das Risiko von Rändern und Streifen.
Ein Balkonkraftwerk ist eine unkomplizierte Möglichkeit, selbst Strom zu erzeugen – auch ohne eigenes Dach. Für Mieter stellt sich jedoch die Frage, ob und wie man ein solches Gerät legal installieren darf. Der erste Schritt ist ein Blick in den Mietvertrag. Manche Verträge enthalten Klauseln, die bauliche Veränderungen an Balkon oder Fassade untersagen. Entscheidend ist, ob das Kraftwerk mit Halterungen fest angebracht werden muss oder ob es sich frei aufstellen lässt. Bei einer festen Montage muss der Vermieter in der Regel zustimmen. Bei einem reinen Aufstellen, etwa wenn das Gerät auf dem Boden steht, kann eine Genehmigung entbehrlich sein.
Praktisch ist auch der Blick auf das Etikett: Dort steht oft „Deckkraftklasse 1″ oder „2″. Klasse 1 bedeutet die beste Deckkraft, Klasse 2 erfordert zwei Anstriche. Bei Schöner Wohnen finden Sie häufig Klasse 2 bei den hellen Tönen, während Alpina bei den Grundfarben Klasse 1 anbietet. Wenn Sie sich unsicher sind, wählen Sie einen Ton aus der unteren Preisklasse von Alpina – der ist oft genauso gut wie teurere Varianten. Vermeiden Sie außerdem den Fehler, die Farbe zu stark zu verdünnen: Das reduziert die Deckkraft drastisch und führt zu Schlieren.
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