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4 Maßnahmen, die das Schlafzimmer im Winter warm halten

Die richtige Schlaftemperatur liegt bei etwa 16 bis 18 Grad. Wer es wärmer braucht, sollte die Wärme nicht über die Heizung, sondern über die Bettdecke steuern. Eine leichte Daunen- oder Faservliesdecke plus eine zusätzliche Wolldecke reguliert besser als eine überheizte Raumluft. Wichtig ist außerdem, dass Matratze und Bettgestell nicht direkt auf dem kalten Boden aufliegen; ein Lattenrost mit etwas Höhe oder ein Teppich darunter verringert die Kältebrücke. Wer diese Punkte umsetzt, spart Heizkosten und schläft tiefer und länger.

Weitere Verluste entstehen durch die Tür zum Flur oder zu beheizten Räumen. Eine Bürstendichtung an der Unterkante und ein Zugluftstopper an der Seite sind einfach nachzurüsten. Wer nachts lüftet, sollte das kurz und stoßartig tun, nicht dauerhaft mit gekipptem Fenster. Letzteres kühlt die Wände aus, und die Kälte bleibt danach lange im Raum. Stattdessen lieber morgens und abends für wenige Minuten komplett öffnen und danach wieder schließen.

Beginnen sollte man mit der größten Schwachstelle: den Fenstern. Undichte Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk lassen kalte Luft strömen. Prüfen lässt sich das mit einem brennenden Räucherstäbchen oder einer Kerze, die man langsam am Rahmen entlangführt; die Flamme, ist die Stelle undicht. Dauerhaft dichtet man mit selbstklebenden Dichtungsprofilen oder mit einer dünnen Silikonfuge. Ein häufiger Fehler: Fugen nur außen abdichten, während innen weiterhin Zugluft eintritt. Wichtig ist, dass die Dichtung nicht die Lüftung blockiert, denn Feuchtigkeit muss entweichen können.

Stauraum gewinnen Sie am effektivsten unter dem Bett. Flache Rollkästen oder Bettkästen mit Deckel nutzen die Höhe, die sonst ungenutzt bleibt. Achten Sie darauf, dass die Kästen nicht höher als 20 Zentimeter sind, sonst wird das Bett unbequem hoch. Ein weiterer Fehler: offene Regale voller Deko. Jedes sichtbare Objekt nimmt optisch Platz weg. Geschlossene Schränke oder Körbe mit Deckel wirken ruhiger. Nutzen Sie die volle Raumhöhe für Regale bis zur Decke, aber nur, wenn Sie die oberen Fächer wirklich erreichen können.

Offene Regale sind günstig, werden aber schnell unübersichtlich. Besser sind geschlossene Boxen mit Beschriftung, idealerweise mit Sichtfenster. Gleiche Behälter stapelbar zu wählen spart Platz und sieht ordentlich aus. Für schwere Getränkekisten eignen sich stabile Böden in Bodennähe, für Kleinteile transparente Schubladen. Hänge Werkzeuge an eine Lochwand statt sie in Kisten zu werfen. Wichtig: Beschrifte jede Box von außen, sonst suchst du wieder alles ab. Ein weiterer Fehler ist, Regale bis zur Decke mit schweren Dingen zu beladen – oben nur leichte Sachen lagern.

Die Lichtfarbe sollte Pflanzen im Innenraum gesamten Wohnzimmer einheitlich sein. Mischungen aus kaltweiß und warmweiß lassen den Raum unruhig wirken, selbst wenn die Helligkeit stimmt. Für Wohnräume sind warme Farbtemperaturen üblich, weil sie Holz, Textilien und Hauttöne natürlicher erscheinen lassen. Wer dimmt, sollte darauf achten, dass die Leuchten dabei nicht ins Rötliche kippen oder flackern; günstige Dimmer vertragen sich nicht mit jeder LED. Ein weiterer häufiger Fehler ist der Lichtschalter an der falschen Stelle: Wer abends das Sofa verlassen muss, um das Grundlicht zu regeln, schaltet es gar nicht erst ein.

Ein kaltes Schlafzimmer kostet doppelt: Es treibt die Heizkosten hoch und stört den Schlaf, weil der Körper bei niedriger Temperatur schwer zur Ruhe kommt. Wer die Wärmeverluste gezielt stoppt, senkt die Heizkosten und schläft ruhiger. Die folgenden Maßnahmen sind wirksam, günstig und in wenigen Stunden umsetzbar.

Griffform und -länge verändern die Wirkung stärker als die Farbe. Schmale Stangengriffe wirken ruhig und modern, breite Bügelgriffe eher klassisch, Knäufe betonen einzelne Türen. Wichtig ist der Abstand zur Kante: Greift man zu nah an der Ecke, stößt der Griff beim Öffnen an den Nachbarschrank. Als Faustregel bleibt zwischen zwei benachbarten Griffen mindestens ein Fingerbreit Luft. Bei Schubladen sitzt der Griff mittig, bei Türen auf der gegenüberliegenden Seite des Scharniers.

Auch der Heizkörper selbst verdient Aufmerksamkeit. Eine Möblierung direkt davor staut die Wärme und verteilt sie schlecht. Entlüftet werden sollte der Heizkörper spätestens zu Beginn der Heizsaison, denn eingeschlossene Luft verhindert die volle Wärmeabgabe. Wird der Heizkörper oben gleichmäßig warm und unten nicht, ist das ein Hinweis auf Ablagerungen; dann ist eine Spülung sinnvoll. Ein Thermostatventil, das auf die Nachttemperatur eingestellt ist, verhindert unnötiges Heizen während des Schlafs.

Saugnäpfe halten nur auf Glas oder glatten Fliesen, niemals auf gestrichenem Holz oder Kunststoff. Sie verlieren ihren Halt bei Temperaturschwankungen und müssen regelmäßig nachgedrückt werden. Für eine zuverlässige Abdunkelung über Monate sind sie ungeeignet. Wer sie dennoch nutzt, sollte die Saugnäpfe vor dem Anbringen reinigen, anfeuchten und mit leichtem Druck anpressen. Ein Tropfen Wasser oder Speichel verbessert die Haftung kurzfristig, ersetzt aber keine tragfähige Lösung.Umbau zum Energiesparhaus: Ehepaar saniert Altbau selbst | Schwaben + Altbayern | BR

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