Die Beleuchtung sollten Sie in drei Ebenen denken: Grundlicht, Leselicht und indirektes Licht. Eine einzelne Deckenlampe in der Raummitte erzeugt harte Schatten und macht den Raum ungemütlich. Installieren Sie stattdessen zwei getrennt schaltbare Lichtquellen: zum Beispiel eine Deckenleuchte mit dimmbarer Funktion für den Abend und eine Wandleuchte oder Stehleuchte neben dem Bett fürs Lesen. Achten Sie darauf, dass die Leuchte am Bett so positioniert ist, dass Sie das Licht bequem erreichen, ohne aufzustehen – ein häufiger Fehler ist ein Schalter, der hinter dem Kopfkissen liegt. Für das indirekte Licht empfehlen sich LED-Streifen hinter der Kopfteil- oder der Schrankoberkante, aber montieren Sie sie so, dass Sie die LEDs nicht direkt sehen – sonst blenden sie beim Liegen. Vermeiden Sie kalte Farbtemperaturen über 4000 Kelvin im Schlafzimmer, denn sie unterdrücken die Melatoninproduktion. Wählen Sie warmweiße Leuchtmittel mit etwa 2700 Kelvin für die Abendstunden.
Die richtige Technik: Bohren in die Fuge oder in die Fliese? Die häufigste Frage ist, ob man in die Fliese selbst oder in die Fuge bohren sollte. Die Fuge ist weicher und leichter zu durchdringen, aber sie bietet auch weniger Halt. Dübel, die in eine Fuge gesetzt werden, können sich mit der Zeit lockern, da der Mörtel brüchig wird. Für schwere Spiegel ist es daher ratsam, in die Fliese zu bohren, aber mit äußerster Vorsicht. Markieren Sie die Bohrpunkte exakt und kleben Sie an jeder Stelle ein Stück Malerkrepp auf. Das verhindert das Verlaufen des Bohrers und reduziert die Gefahr des Abplatzens. Bohren Sie zunächst mit einem kleinen Durchmesser (z. B. 4 mm) und erweitern Sie das Loch dann auf die passende Größe für den Dübel – niemals direkt mit dem großen Bohrer starten.
Bevor Sie mit dem Bohren beginnen, klären Sie die Gewichtsfrage: Wie schwer ist der Spiegel wirklich? Halten Sie das Gewicht in der Bedienungsanleitung oder per Waage fest. Für Spiegel bis zu etwa 20 Kilogramm genügen meist zwei bis vier gute Dübel. Bei schwereren Stücken sollten Sie eine zweite Person zur Hilfe holen und die Last auf mehr Befestigungspunkte verteilen. Entscheidend ist auch die Art der Fliese: Glänzende, hart gebrannte Feinsteinzeugfliesen benötigen spezielle Bohrer mit Diamantbeschichtung, während weichere Wandfliesen mit einem Hartmetallbohrer bearbeitet werden können. Ein Glasbohrer ist hier fehl am Platz – er zersplittert schnell.
Schwere Spiegel an gefliesten Wänden zu befestigen, ist eine heikle Aufgabe. Fliesen sind spröde und können bei falscher Bohrtechnik brechen oder abplatzen. Zudem muss das Gewicht des Spiegels dauerhaft getragen werden, ohne dass die Wand Schaden nimmt. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Dübeln ist das jedoch gut machbar. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Tiefe des Lochs. Fliesen sind meist nur 8 bis 10 Millimeter stark, dahinter folgt die Wand – häufig eine Trockenbauwand oder ein poröser Ziegel. Verwenden Sie einen Anschlag am Bohrer oder markieren Sie die Bohrtiefe mit einem Klebeband, um nicht zu tief zu bohren. In der Regel sollte das Loch etwa 10 Millimeter tiefer sein als die spätere Dübellänge. Nach dem Bohren entfernen Sie die Staubablagerungen gründlich, etwa mit einem Staubsauger. Ein mit Wasser benetzter Holzspieß kann ebenfalls helfen, den Bohrstaub aus dem Loch zu holen. Nur so sitzt der Dübel später fest und verankert sich sauber.
Maße und Systeme: So vermeiden Sie die häufigsten Planungsfehler Die Wahl des Systems hängt stark von der Nutzung ab. Wer nur Übergangsjacken aufhängt, kommt mit einer schmalen Garderobenleiste aus. Doch wer im Winter mit dicken Mantel, Schal und Mütze nach Hause kommt, braucht mehr. Planen Sie pro Person mindestens zwei Haken – einen für den Alltagsmantel, einen für Jacken oder Taschen. Zusätzlich benötigen Sie eine Ablagefläche für Schlüssel, Post und Handschuhe. Diese Fläche sollte nicht schmaler als 25 Zentimeter sein, sonst wird sie schnell unbrauchbar. Eine offene Ablage unter der Garderobe für Schuhe ist praktisch, aber nur, wenn Sie die Schuhe vorher grob abklopfen. Andernfalls sammelt sich dort Schmutz, der in den Flur getragen wird. Eine geschlossene Schuhkommode mit Schrägfächern nimmt weniger Platz ein und versteckt den Schmutz.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Anzahl der Anstriche. Bei einem Farbtonwechsel von dunkel auf hell sind zwei Anstriche die Regel, oft sogar drei. Bei gleichfarbigem Überstreichen reicht meist ein Anstrich, wenn die alte Schicht intakt ist. Lies die Angaben auf dem Eimer: Dort steht, wie viel Quadratmeter pro Liter bei einem Anstrich abgedeckt werden. Multipliziere diese Zahl mit der Fläche und der Anzahl der Anstriche. Ein Rechenbeispiel: Eine Wandfläche von 40 Quadratmetern, ein Anstrich, Ergiebigkeit 7 m²/l – ergibt 5,7 Liter. Zwei Anstriche also 11,4 Liter. Kaufe immer einen Liter mehr, um Ausbesserungen oder Unebenheiten auszugleichen.
- ID: 389848


Reviews
There are no reviews yet.