Die richtigen Pfeile wiegen mehr als ihr Pre
Die Reihenfolge beim Anbringen: Zuerst die Höhe der Boardmitte an der Wand markieren, dann die Halterung oder das Lochbild der Aufhängung an diese Markierung anpassen. Nicht umgekehrt. Viele Bohrlöcher sitzen zu tief oder zu hoch, weil zuerst die Halterung angeschraubt und danach gemessen wurde. Bei einer Aufhängung mit Zentralschraube wird das Board eingehängt und die Schraube so justiert, dass die Zwanzig exakt nach oben zeigt. Ist das Board drehbar, lässt es sich später nachjustieren, ohne neue Löcher zu bohren.
Ein klassisches Surround ist ein Ring aus weichem Material, der die Scheibe umschließt. Es schützt die Wand vor abprallenden Pfeilen, die knapp neben dem Board landen. Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt sich ein Backboard – eine Platte aus Kork oder dickem Filz – direkt hinter der Scheibe. Diese Kombination fängt selbst grobe Fehlwürfe ab. Achten Sie darauf, dass das Backboard groß genug ist: Ein Durchmesser von mindestens 80 Zentimetern deckt den typischen Streubereich ab. Zu kleine Lösungen sind der häufigste Fehler; die Pfeile landen dann doch in der Wand.
Materialwahl und Montage: So vermeiden Sie typische Fehler Für das Surround selbst eignen sich zwei Materialien: Filz oder Schaumstoff. Filz ist leiser und optisch unauffällig, saugt aber Feuchtigkeit auf und kann ausfransen. Schaumstoff ist robuster, dafür etwas teurer und inhellen Farben schneller verschmutzt. Wichtig ist, dass das Surround fest am Board anliegt, sonst verrutscht es bei jedem Treffer. Befestigen Sie es mit Klettverschluss oder Druckknöpfen, nicht mit Klebeband – das hält nicht und hinterlässt Rückstände. Für die Wandplatte nehmen Sie am besten eine Platte aus Hartschaum oder Kork. Kork dämpft den Aufprall und lässt sich mit einem Cuttermesser zuschneiden. Bohren Sie die Platte mit Abstandshaltern an, damit Luft dahinter zirkulieren kann und sich keine Feuchtigkeit staut.
Bevor Sie irgendetwas kaufen, messen Sie den Abstand zwischen Wand und Board. Ein Surround wird direkt um das Board gelegt und deckt nur wenige Zentimeter ab. Für unerfahrene Spieler reicht das nicht. Hier braucht es eine größere Schutzfläche, etwa eine Hartschaumplatte oder eine dünne Sperrholzplatte, die hinter dem Board an der Wand befestigt wird. Achten Sie darauf, dass die Platte mindestens 60 Zentimeter breit und hoch ist. Zu kleine Schutzflächen sind der häufigste Fehler – die Pfeile treffen dann seitlich vorbei und hinterlassen trotzdem Spuren.
Zunächst die Materialfrage: Eine brauchbare Scheibe besteht aus gepressten Sisalfasern, nicht aus Kork, Kunststoff oder Billigfilz. Sisal hat die Eigenschaft, dass sich die Löcher der Pfeile wieder schließen, wenn man die Scheibe regelmäßig dreht. Genau dieses Drehen ist der wichtigste Pflegegriff, den viele unterschätzen. Wer die Segmente nicht rotiert, spielt nach einigen Monaten auf einer einseitig zerstörten Fläche. Ein guter Rhythmus ist: einmal pro Woche die Scheibe um ein Segment weiterdrehen, bei intensivem Spiel auch öfter.
Die Montagehöhe ist kein Geschmacksthema. Der Mittelpunkt der Scheibe gehört auf 1,73 Meter über dem Boden, die Wurfkante auf 2,37 Meter. Wer diese Maße ignoriert, trainiert eine falsche Wurfbahn und wundert sich später über mangelnde Konstanz. Für die Umgebung empfiehlt sich ein sogenannter Surround aus Schaumstoff, der die Wand vor Fehlwürfen schützt. Das ist keine Spielerei, sondern spart teure Reparaturen.
Worauf beim Kauf wirklich zu achten ist Der Spider, also das Drahtgeflecht, das die Segmente trennt, sollte fest im Board verankert sein. Lose oder verbogene Drähte führen dazu, dass Pfeile abprallen oder das Segment verfehlen. Achte darauf, dass die Spitzen der Befestigung nicht sichtbar herausragen. Ein weiteres Kriterium ist die Aufhängung: Eine einfache Metallöse an der Rückseite ist robuster als Kunststoffhalterungen, die bei jedem Treffer nachgeben. Wer die Scheibe an einer gedämmten Wand montiert, sollte zusätzlich eine dünne Holzplatte dahinter setzen, damit die Darts nicht in die Wand schlagen.
Ein häufiger Fehler ist die Wahl der falschen Pfeile. Schwere Steeldarts mit über 25 Gramm sind für günstige Boards eine Belastung, weil sie die Sisalfasern schneller zerstören. Für den Heimbereich haben sich Gewichte zwischen 18 und 22 Gramm bewährt. Ebenso wichtig: Die Spitzen müssen scharf und gerade sein. Abgenutzte oder verbogene Spitzen reißen Fasern heraus statt sie zu verdrängen. Ein kleiner Spitzenanschleifer oder ein Satz Ersatzspitzen gehört deshalb zur Grundausstattung.
Ein häufiger Fehler ist die Montage direkt auf einer Außenwand ohne Dämmung. Dann schlägt Feuchtigkeit durch und das Material schimmelt. Prüfen Sie vorher, ob die Wand kalt ist oder Kondenswasser bildet. In diesem Fall gehört eine dünne Dampfsperre zwischen Wand und Schutzplatte. Ein weiterer Fehler: das Board zu tief aufhängen. Die ideale Höhe liegt bei 1,73 Metern bis zur Boardmitte. Wer zu tief zielt, trifft den unteren Wandbereich, der oft ungeschützt bleibt. Denken Sie auch an den Boden – herunterfallende Pfeile beschädigen Parkett oder Fliesen. Eine kleine Gummimatte unter dem Board fängt das ab.
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