Die besten Materialien und Pflanzen – und woran sie scheitern Geeignete Materialien sind Bambusmatten, Weidenzäune oder PVC-Gewebe, die sich mit Kabelbindern oder Clips an der vorhandenen Brüstung befestigen lassen. Achten Sie darauf, dass das Material UV-beständig und wetterfest ist – sonst bleicht es nach einer Saison aus oder wird spröde. Ein typischer Fehler ist die Montage direkt am Geländer ohne Abstand: Dadurch entstehen Spalten, durch die man hindurchschauen kann. Besser ist es, die Matte überlappend anzubringen und die Ränder nach unten zu führen. Bei Pflanzen eignen sich schnellwachsende Kletterpflanzen wie Efeu oder Wilder Wein, die an einem Spalier aus Draht oder Holz hochwachsen. Sie die Töpfe so, dass die Pflanzen die gesamte Fläche bis zum Boden bedecken – sonst bleibt ein hässlicher Spalt.
Für das Wischen selbst eignet sich am besten ein Abzieher mit Gummilippe und ein Fensterwischer mit Teleskopstiel für schwer erreichbare Stellen. Ziehen Sie den Abzieher in einem Zug über die Scheibe, wischen Sie die Gummilippe nach jedem Zug mit einem trockenen Tuch ab und überlappen Sie die Bahnen leicht. Das verhindert, dass Wasserreste an den Kanten trocknen und Streifen hinterlassen. Als Alternative funktioniert ein Mikrofasertuch mit hoher Wasseraufnahme – das Tuch sollte nicht zu nass sein, sondern nur nebelfeucht.
Bevor Sie auch nur eine einzige Laminatdiele auspacken, steht die kritischste Phase an: die Vorbereitung des Untergrunds. Ein unebener oder feuchter Boden rächt sich spätestens nach einem Jahr durch knarrende Dielen und aufgehende Fugen. Prüfen Sie daher zuerst mit einer langen Wasserwaage oder einer geraden Latte, ob der Untergrund eben ist. Unebenheiten bis zu zwei Millimetern pro Meter gleichen Sie mit einer dünnen Schicht Ausgleichsmasse aus. Größere Höhenunterschiede erfordern eine vollflächige Spachtelung oder, bei sehr alten Estrichen, eine neue Ausgleichsschicht. Achten Sie darauf, dass der Estrich vollständig austrocknet, bevor Sie weitermachen – das kann je nach Material mehrere Tage dauern.
Wer in einer Mietwohnung lebt, kennt das Dilemma: Die Wände sollen persönlich wirken, aber das Bohren ist oft nicht erlaubt oder einfach unerwünscht. Klebesysteme und Spannschienen bieten da eine elegante Lösung, doch sie sind kein Allheilmittel. Bevor Sie sich für eine Methode entscheiden, sollten Sie die Beschaffenheit Ihrer Wand genau prüfen und die physikalischen Grenzen der Klebetechnik verstehen.
Die beste Reihenfolge: vom Innenrahmen bis zur Außenscheibe Die richtige Reihenfolge spart Zeit und verhindert Streifen. Putzen Sie zuerst die Innenseite, dann die Außenseite – bei Oberlichtern oder Drehflügeln auch in umgekehrter Reihenfolge, um zu sehen, wo noch Schlieren sind. Arbeiten Sie immer von oben nach unten und in Zickzack- oder S-Bewegungen. So verteilen Sie das Wasser gleichmäßig und vermeiden, dass Sie bereits geputzte Flächen wieder berühren. Ein typischer Fehler ist es, in kreisenden Bewegungen zu putzen – das hinterlässt sichtbare Bahnen und führt oft dazu, dass Sie doppelt arbeiten müssen.
Bevor Sie jedoch Matten anbringen oder Pflanzen ranken lassen, prüfen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen. In vielen Mietverträgen ist die Außenansicht des Gebäudes geschützt. Ein Sichtschutz, der die Fassade dauerhaft verändert – etwa durch Bohrlöcher oder fest verschraubte Elemente – kann als bauliche Veränderung gelten und die Zustimmung des Vermieters erfordern. Auch das Nachbarrecht spielt eine Rolle: In einigen Bundesländern gelten Höhenbegrenzungen für Einfriedungen, die auch für Balkonverkleidungen herangezogen werden können. Ein Blick in den Mietvertrag und ein kurzes Gespräch mit dem Vermieter ersparen späteren Ärger.
Ein wirksames Hausmittel ist eine Mischung aus Wasser und etwas Essig oder Zitronensäure: etwa ein Esslöffel auf einen Liter Wasser. Diese Lösung entfernt Fett, Kalk und Schmutz, ohne chemische Rückstände zu hinterlassen. Spülen Sie die Flüssigkeit gründlich ab, sonst kann der Essig später zu Schlieren führen. Für hartnäckige Verschmutzungen eignet sich auch Spiritus – ein Schuss davon im Putzwasser verhindert das schnelle Trocknen und reduziert Streifenbildung. Achtung: Spiritus nur in gut belüfteten Räumen verwenden und nicht in der Nähe von offenen Flammen.
An Werkzeug benötigen Sie nicht viel: einen Kreuzschlitzschraubenzieher, einen Inbusschlüssel (meist 3 oder 4 Millimeter), einen Hammer zum leichten Lösen festsitzender Rosetten sowie eventuell einen Zirkel zum Anzeichnen neuer Bohrlöcher. Bei alten Türen mit verrosteten Schrauben hilft etwas Kriechöl, das Sie einige Minuten einwirken lassen. Verwenden Sie niemals Gewalt, um eine Schraube zu lösen – das rundet den Kopf ab und macht jede spätere Demontage unmöglich. Wenn die Schraube nicht nachgibt, erwärmen Sie sie vorsichtig mit einem Föhn oder lassen Sie das Öl über Nacht einziehen.
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