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Wenn die Tapete ab ist und die Wand bröckelt: So wird sie glatt ohne neuen Putz

Zuletzt sollten Sie auf unnötige Dekoration verzichten, die nur Staubfänger sind. Wenige, gut gewählte Accessoires aus Glas oder Keramik lassen sich einfach abwischen, während aufwendige Holzornamente oder viele Bilderrahmen die Reinigungszeit verdoppeln. Wenn Sie sich unsicher sind, testen Sie Materialien vor dem Kauf: Ein Tropfen Kaffee oder Öl auf einer unauffälligen Stelle zeigt schnell, wie verzeihend der Stoff wirklich ist. So bleibt das Wohnzimmer nicht nur schön, sondern auch ein Ort, an dem man unbeschwert leben kann.

Was unterscheidet die drei Armaturentypen im Alltag? Ein Einhebelmischer regelt Temperatur und Durchfluss mit einer Hand. Er ist intuitiv bedienbar und günstig in der Anschaffung. Sein Nachteil: Die Temperatur stellen Sie jedes Mal neu ein, und bei Druckschwankungen in der Leitung wird das Wasser plötzlich heißer oder kälter. Ein Thermostat hält die eingestellte Temperatur konstant, indem es heißes und kaltes Wasser automatisch mischt. Das ist angenehmer und spart Wasser, weil Sie nicht lange nachregeln. Allerdings reagieren Thermostate empfindlich auf Verkalkung – einmal im Jahr sollten Sie den Einsatz reinigen. Ein Duschsystem besteht aus Armatur, Brausestange und oft mehreren Strahlarten. Es bietet Komfort, benötigt aber mehr Platz und ist aufwendiger zu montieren. Für Mietwohnungen ist ein System nur sinnvoll, wenn Sie langfristig dort wohnen und der Vermieter zustimmt.

In einer Mietwohnung ist die Duscharmatur oft ein Kompromiss aus Funktion und Gestaltung. Bevor Sie tauschen, prüfen Sie den Mietvertrag und sprechen Sie mit dem Vermieter. Grundsätzlich gilt: Eine Armatur, die Sie ohne Beschädigung zurückbauen können, ist meist unkritisch. Bewahren Sie die alte Armatur auf, falls Sie beim Auszug die ursprüngliche wieder montieren müssen. Messen Sie vor dem Kauf den Abstand der Wandanschlüsse – genormt sind 150 Millimeter, aber ältere Installationen weichen ab.

Welche Textilien halten was aus? Bezüge aus Mikrofaser oder mit einem hohen Polyesteranteil sind wahre Alleskönner: Sie trocknen schnell, nehmen Flüssigkeiten nicht sofort auf und lassen sich oft sogar in der Waschmaschine reinigen. Bei Naturstoffen wie Leinen oder Baumwolle sollten Sie darauf achten, dass sie mit einer schmutzabweisenden Ausrüstung versehen sind – dann perlt Rotwein ab wie Wasser auf Wachstuch. Vermeiden Sie hingegen Samt oder Mohair, wenn Sie nicht bereit sind, jedes Fleckchen sofort zu behandeln.

Zuletzt sollten Sie die Beleuchtung nicht vernachlässigen. Eine einzige Deckenlampe erzeugt harte Schatten, in denen Sie Flecken auf der Wäsche übersehen. Eine Kombination aus Deckenlicht und LED-Streifen unter den Oberschränken sorgt für gleichmäßiges Licht. Bewegungsmelder sparen Strom, weil niemand im Keller das Licht vergisst. Wenn Sie diese Punkte beachten, wird aus dem Kellerraum ein funktioneller Bereich, der morgens und abends ohne Stress arbeitet – und nicht in einem Urwald aus Kabeln, Flaschen und Wäschebergen endet.

Die Rückwand zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken ist oft eine Schwachstelle. Fliesen in Altbau-Optik wirken schnell veraltet, und das Reinigen von Fugen ist mühsam. Statt zu fliesen, eignet sich eine glatte Wandverkleidung aus PVC oder Alu-Verbundplatten, die Sie auf das Maß der Wand zuschneiden und mit Montagekleber befestigen. Solche Platten sind in Holz-, Beton- oder Natursteinoptik erhältlich und lassen sich bei Auszug meist rückstandsfrei abnehmen. Wichtig ist, die Wand zuvor zu entfetten und die Platten mit einem sauberen Schnitt zu verlegen, damit keine unschönen Stoßkanten entstehen. Ein typischer Fehler wäre, die Platten zu dick zu wählen – dann kollidieren sie mit der Steckdosenleiste oder der Dunstabzugshaube.

Vergessen Sie die Versicherung nicht: Manche Hausratversicherungen verlangen, dass Wasserschäden durch unsachgemäße Installation abgedeckt sind. Wenn Sie sich unsicher fühlen, beauftragen Sie einen Fachbetrieb – das kostet zwar etwas, aber im Mietverhältnis kann ein selbst verursachter Wasserschaden teuer werden. Prüfen Sie nach der Montage, ob die Duschwanne oder die Fliesenfuge beschädigt ist. Bei einem späteren Auszug können Sie so Streit vermeiden. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas handwerklichem Geschick ist der Tausch aber gut machbar – und Sie duschen danach mit der Armatur, die wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt.

Beim Tausch geht es zuerst um die richtige Anschlussart. Üblich sind zwei Anschlüsse mit einem Achsabstand von 150 mm. Haben Sie ältere Rohre mit anderem Abstand, brauchen Sie eine Armatur mit verstellbaren Anschlüssen oder passende Verlängerungen. Prüfen Sie auch, ob die Anschlüsse aus Kupfer oder Kunststoff bestehen. Bei Kunststoffrohren dürfen Sie nicht zu stark anziehen – die Verschraubungen sonst brechen. Verwenden Sie immer zwei verstellbare Schraubenschlüssel: einen zum Halten des Anschlussstücks, den anderen zum Festziehen der Überwurfmutter. So vermeiden Sie, dass sich das Rohr im Wandanschluss mitdreht.

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