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Wenn ein Ast schwer ist, rettet der Entlastungsschnitt die Rinde

Die richtige Schnittführung entscheidet über den Erfo

Nach dem Schnitt hilft eine dünne Mulchschicht, die Feuchtigkeit zu halten. Düngen sollte man erst, wenn der Austrieb deutlich sichtbar ist, nicht direkt auf die frischen Schnittstellen. Kontrolliere in den folgenden Wochen, ob die Pflanze neue Triebe bildet. Bleibt der Austrieb aus, war der Schnitt zu tief oder der Zeitpunkt zu früh. Dann hilft nur Abwarten bis zum nächsten Jahr und ein vorsichtigeres Vorgehen.

Ein weiterer Irrtum ist der Radikalschnitt nach der Ernte. Wer den Baum stark auslichtet, nimmt ihm genau die Blätter, die er für die Photosynthese und die Reservestoffeinlagerung braucht. Die Folge: den Beitrag lesen weniger Blüten im nächsten Jahr, mehr Wasserschosse und ein geschwächter Baum. Nach der Ernte sollten nur notwendige Eingriffe erfolgen – kranke Triebe, abgebrochene Äste oder sich kreuzende Zweige. Alles andere wartet bis zum Spätwinter.

Ein häufiger Fehler ist der erste Schnitt von oben. Er wird oft intuitiv gesetzt, weil er leichter fällt, doch genau dann reißt die Rinde. Ebenso problematisch ist eine stumpfe Säge: Sie rutscht, hinterlässt unsaubere Schnittkanten und zwingt zu mehr Kraftaufwand. Wer den Ast vor dem Sägen zusätzlich mit einer Hand abstützt oder mit einem Seil sichert, verhindert, dass er unkontrolliert in die Krone oder auf den Boden schlägt.

Was in den ersten Wochen nach dem Schnitt zählt Gießen Sie regelmäßig, aber nicht durchdringend. Der Strauch hat jetzt kaum Blattmasse und verdunstet wenig Wasser. Staunässe im Wurzelbereich ist die häufigste Ursache dafür, dass ein eigentlich lebensfähiger Strauch nach dem Schnitt eingeht. Lockern Sie die oberste Bodenschicht vorsichtig mit einer Hacke, damit Luft an die Wurzeln kommt. Düngen Sie erst, wenn die ersten neuen Triebe etwa zehn Zentimeter lang sind. Ein zu früher, zu hoher Nährstoffeintrag treibt die Pflanze zu weichem Wachstum, das im nächsten Winter erfriert.

Nach dem Abtragen bleibt eine möglichst glatte Wunde am Stamm. Ein nachträgliches glattes Nachschneiden mit einer scharfen Säge ist sinnvoll, wenn die Bruchstelle ausgefranst ist. Wundverschlussmittel sind nicht zwingend nötig, sie können die natürliche Abschottung sogar behindern. Entscheidend ist, dass der Astkragen unverletzt bleibt und die drei Schnitte in der richtigen Reihenfolge sitzen.

Beim eigentlichen Schnitt gehst du in drei Schritten vor. Zuerst entfernst du abgestorbene, kranke und sich kreuzende Triebe direkt am Ansatz. Danach kürzt du die verbliebenen Triebe um etwa ein Drittel bis zur Hälfte ein, immer knapp über einer nach außen zeigenden Knospe. Zum Schluss lichtet man die Mitte der Pflanze aus, damit Licht und Luft hineinkommen. Achte auf saubere, scharfe Klingen. Quetschungen sind die häufigste Eintrittspforte für Krankheiten.

Ein typischer Fehler ist der radikale Rückschnitt bis auf den Boden. Er funktioniert nur bei wenigen Arten, die zuverlässig am neuen Holz blühen. Bei allen anderen kostet er die gesamte Saisonblüte. Ebenso falsch ist der Schnitt bei feuchtem, kaltem Wetter: Die Wunden bleiben offen, und Fäulnis breitet sich aus. Wer im Herbst schneidet, nimmt der Pflanze den Schutz der Triebe für den Winter. Und wer den Rückschnitt gar nicht vornimmt, bekommt eine vergreiste Pflanze, Wohnkomfort Verbessern die von innen verkahlt und kaum noch Blüten ansetzt.

Wo die Ranke hartnäckig sitzt, hilft ein breiter Spachtel oder eine dünne Japanspachtel. Setze das Werkzeug flach an die Wand an, nicht schräg, und schiebe es vorsichtig unter die Wurzelplatte. Hebele nicht, sonst bricht der Putz. Ein kurzer Ruck nach unten löst die meisten Haftpunkte. Bei sehr alten, mehrfach verwachsenen Ranken ist es sinnvoll, die Triebe in Abschnitte von einer Handlänge zu schneiden und jeden Abschnitt einzeln abzunehmen. Das ist langsamer, aber deutlich sicherer für die Fassade.

Zuerst wird die Säge angesetzt, um den Ast zu entlasten. Etwa eine Handbreit vom Stamm entfernt, sägt man von unten einen Kerb in das Holz. Dieser Schnitt geht nur bis etwa ein Drittel des Astdurchmessers und wird zügig ausgeführt, damit die Säge nicht klemmt. Der Kerb wirkt wie eine Sollbruchstelle und verhindert später, dass die Rinde beim Fallen des Astes über die geplante Schnittstelle hinaus einreißt.

Der Fallkerb sitzt vor dem eigentlichen Trennschnitt Der zweite Schnitt erfolgt von oben, wenige Zentimeter weiter außen als der untere Kerb. Man sägt parallel zur Astachse, bis das Blatt auf den Kerb trifft. Jetzt bricht der Ast genau an dieser Stelle nach unten weg, kontrolliert und ohne lange Fasern mitzureißen. Wichtig ist, den oberen Schnitt nicht zu nah am Stamm zu setzen, sonst wandert der Bruch doch in den Stammbereich. Ein Abstand von rund zehn Zentimetern zum Stamm hat sich bewährt.

Erst danach folgt der dritte Schnitt: der eigentliche Abtragschnitt am Stamm. Der verbliebene Stummel wird jetzt bündig entfernt, idealerweise mit einem sauberen Schnitt außerhalb des Astkragens. Should you loved this informative article and you want to receive more info about Http://Flughafentransfer-Goeppingen.Gmbh assure visit our own web page. Dieser Kragen, die leichte Verdickung am Übergang zum Stamm, darf nicht verletzt werden, denn er enthält das Gewebe, das die Wunde später überwallt. Wer hier zu tief sägt, schafft eine offene Fläche, die nur langsam verheilt und Pilzen Einlass bietet.

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